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Körperzentrierte Psychologische Beratung IKP

Nicht nur reden:
auch spüren.

Ein Ansatz, der Gespräch und Körperwahrnehmung verbindet. Weil echte Veränderung selten nur im Kopf stattfindet.

Gefühle sitzen nicht nur im Kopf: sie leben im Körper.
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Viele kennen das: Man weiss eigentlich, was man tun sollte und tut es trotzdem nicht. Man versteht rational, was passiert ist und fühlt sich trotzdem feststeckend. Das liegt daran, dass es mehr als die Einsicht benötigt.

Körperzentrierte Psychologische Beratung nach IKP arbeitet deshalb auf zwei Ebenen gleichzeitig: Mit dem Gespräch, das die Themen anspricht und mit dem Körper, der die Emotionen zeigt und Klarheit schafft. Keine Yoga-Einheit und kein Sport. Es sind gezielte Übungen und Gesprächstechniken, die ein Erleben der tieferen innere Zustände möglich machen, statt nur über sie zu sprechen.

Die Methode wurde vom IKP Institut für Körperzentrierte Psychotherapie seit 1968 entwickelt und basiert auf dem Ansatz der Gestalttherapie, der den Menschen als Ganzes sieht: Körper, Psyche, Raum, Beziehungen, Spiritualität und Zeit gehören zusammen.

Drei Zugänge, die zusammenwirken.

Jede Sitzung ist anders aber immer verbinden sich diese drei Elemente zu einem Prozess, der weitaus tiefer geht als reine Gesprächstherapie.

01

Gespräch

Was dich beschäftigt, darf raus: ohne Wertung, ohne Druck. Gemeinsam bringen wir Klarheit in das, was du denkst, fühlst und erlebst. Das Gespräch ist der Anker jeder Sitzung.

02

Körperwahrnehmung

Der Körper ist immer ehrlich und Emotionen lösen Reaktionen im Körper aus: Enge in der Brust, flacher Atem, ein Ziehen im Bauch. Wir nutzen diese Signale und nehmen sie bewusst wahr.

03

Ganzheitlicher Blick

Kein Problem existiert isoliert. Wir schauen auf dein Leben als Ganzes: Arbeit, Beziehungen, Spiritualität, Sinn. Was in einem Bereich feststeckt, wirkt sich auf alle anderen aus und auch umgekehrt.

Wie eine Sitzung aussehen kann.

1

Ankommen & Fokus setzen

Wir beginnen damit, was dich gerade wirklich beschäftigt und präsent ist, selten mit dem was du dir vorgenommen hast.

2

Dem Thema nachspüren

Was verändert sich im Körper, wenn du daran denkst? Enge, Weite, Wärme, Schwere? Diese Signale sind keine Ablenkung, sie geben uns Informationen.

3

Aktiv arbeiten

Je nach Thema kommen gezielt Übungen dazu: Bewegung, Atemarbeit, kreative Techniken. Immer im Dialog, immer freiwillig.

4

Integration & nächste Schritte

Was nimmst du mit? Was hat sich verändert? Am Ende jeder Sitzung schaffen wir gemeinsam Boden für das, was als nächstes kommt.

Beispielsituation

Jemand merkt, dass er sich immer wieder zu klein macht, z.B. im Job, in Beziehungen, in Gruppen. Er weiss das. Aber das Wissen ändert nichts.

Im Gespräch werden Muster sichtbar. Dann die Frage: Wie fühlt sich "zu klein sein" im Körper an? Wo sitzt das? Und was wäre dein Wunsch? Stärke, Präsenz, Raum einnehmen: wie würde sich das im Körper anfühlen?

Durch einfache Körperübungen wird dieses Gegenteil nicht nur gedacht, sondern erlebt. Und was einmal erlebt wurde, kann auch ausserhalb der Sitzung erinnert werden.

Das ist der Kern der Methode: Nicht nur verstehen, was sich verändern soll, sondern es einmal anders erfahren. Der Körper lernt schneller als der Verstand.

Sechs Dimensionen eines ganzen Lebens.

Die IKP-Methode betrachtet den Menschen in sechs Lebensbereichen. Kein Bereich steht für sich allein, Ungleichgewichte in einem Bereich, wirken sich auf alle anderen aus.

01

Psyche

Die psychisch-geistige Lebensdimension umfasst psychologische Aspekte wie realistisches Denken, Einstellungen, Selbstbezug sowie die verschiedenen Bewusstseinsformen (bewusste und unbewusste Anteile)

02

Körper

Die körperliche Lebensdimension beinhaltet u. a. Beweglichkeit, Haltung und Körperausdruck.

03

Soziales

Die soziale Lebensdimension umfasst soziale Aktivitäten in der Gesellschaft, wie z. B. im Beruf, in Beziehungen etc.

04

Spirituell, Sinnstiftend

Was trägt mich? Was orientiert mich? Fragen nach Werten, Bedeutung und dem, wofür das Leben Freude bereitet.

05

Raum

Umgebung, Natur, Ökologie: wie unser Umfeld uns beeinflusst und wie wir darin wirken.

06

Zeit

Vergangenheit, Zukunft und das Hier-und-Jetzt: wie wir mit Tempo, Phasen und Übergängen umgehen.

Was du vielleicht noch wissen möchtest.

Hast du eine Frage, die hier nicht beantwortet wird? Im kostenlosen Erstgespräch bin ich für alles offen.

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Nein, überhaupt nicht. Die Körperarbeit in meiner Beratung hat nichts mit Sport oder Fitness zu tun. Es geht um einfache, alltagstaugliche Übungen: bewusst atmen, eine Haltung einnehmen, Spannung wahrnehmen und loslassen. Das ist für jeden Menschen zugänglich.
In klassischer Gesprächstherapie steht die verbale Reflexion im Vordergrund. In der körperzentrierten Beratung ergänzen wir das gezielt durch körperliche Erfahrungen, weil manche Dinge leichter zugänglich werden, wenn man sie nicht nur denkt, sondern spürt. Die zwei Ebenen verstärken sich gegenseitig.
Absolut. Psychologische Beratung ist nicht für Krisen reserviert. Viele Klienten kommen, weil sie sich weiterentwickeln wollen, mehr Klarheit suchen oder einfach das Gefühl haben, dass da mehr möglich ist. Du brauchst kein Krankheitsbild, nur die Bereitschaft hinzuschauen.
Das ist sehr individuell und hängt vom Thema und deinem Tempo ab. Manche spüren nach wenigen Sitzungen einen Unterschied, andere arbeiten über mehrere Monate. Im Erstgespräch besprechen wir gemeinsam, was realistisch ist ohne Verpflichtung.
Psychologische Beratung ist keine Psychotherapie und wird in der Regel nicht über die Grundversicherung abgerechnet. Über Zusatzversicherungen kann je nach Anbieter eine Kostenbeteiligung möglich sein, das klären wir gerne im Erstgespräch.

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